FotoalbumFinsterroter See, 16.7. - 27.7.2004 |
|||||
|
Zwölf Lagertage waren
eigentlich etwas zu kurz!
Erlebnisreiche CVJM-Sommerfreizeit am Finsterroter See |
|||||
| |||||
|
Einen blitzschnellen Einstieg in die Sommerferien vollzogen am 16. Juli
58 Mädchen und Jungen aus Pirmasens und Umgebung. Nahmen sie morgens
noch am schulischen Unterricht teil, starteten sie nachmittags als
Teilnehmer einer Sommerfreizeit des CVJM Pirmasens fast übergangslos in
die schullose Zeit. Gemeinsam mit 19 Mitarbeitern des Christlichen
Vereins Junger Menschen bezogen sie das Zeltlager am Finsterroter See.
Dieses diente die nächsten zwölf Tage als Ausgangspunkt für
unterschiedlichste Unternehmungen. | |||||
| |||||
|
Im Gegensatz zum Aufenthalt vor zwei Jahren hatten die Pirmasenser kein
Problem mit dem Wetter und konnten den See vor der Haustür ausgiebig
nutzen. Trotz einiger Unwetterwarnungen in diesem Teil
Baden-Württembergs, blieb das Zeltlager davon unbebetroffen. Drei
Gewitter in der Nacht und ein-, zweimal Regenschauer, das war’s, zum
Glück! Auch deshalb zog das CVJM-Team sein Programm fast ohne
Verschiebungen durch. | |||||
| |||||
|
Auf dem für eine Jungschar-Freizeit (Teilnehmer zwischen zehn und 13
Jahren) idealen Gelände konnten sich die JuPis jeden Tag in mehrere
Angebote einwählen. Morgens gab es zwei sportliche und drei bis vier
Workshops, die dem kreativen Bereich zuzuordnen sind. Da wurde gebatikt,
getanzt, gegipst, gesägt, gekocht, mit der Gitarre geübt oder T-Shirts
bemalt, und, und, und Am Nachmittag wählte man zwischen Training (meist für die Fußball-Lagerauswahl) oder den unterschiedlichsten Geländespielen. Den Abend verbrachten alle gemeinsam bei Showgigs am Lagerfeuerplatz oder im Großzelt. Freie Zeit nutzte das ganze Team immer wieder zum Schwimmen im Finsterroter See. Zudem gab es mehrere ganztägige Aktionen oder die Fahrten in den vereinseigenen Kleinbussen in den Erlebnispark Tripsdrill, für den sich die Mädchen und Jungs aussprachen. Alternativ hatte der CVJM den Schwabenpark nahe Stuttgart angeboten. Bei vielen Spielen waren die Pirmasenser in direktem Kontakt mit den Einwohnern im kleinen Ort Finsterrot. | |||||
| |||||
|
Immer wieder begeisterten sich die Jugendlichen an der Freundlichkeit,
mit denen ihnen die Bürger begegneten. Beispielsweise erhielt die Gruppe
das Holz für das Lagerfeuer gratis und dazu noch auf den Platz
geliefert. Mit der Nachbarschaft hatte die Gruppe keinerlei Probleme in
Sachen Ruhestörung oder Lärm. Dies verdankte der CVJM auch der Tatsache,
dass Mitarbeiter Joachim Reinhardt, als Sohn des Lehrers, seine
Kindheit in Finsterrot verbrachte. Deshalb genossen die "Bärmesenser" in
Finsterrot eine Art Heimrecht. | |||||
| |||||
|
Für Kontakt sorgte das Spiel der Lagerauswahl gegen ein Team des TSV
Finsterrot. Obwohl der CVJM kämpferisch alles gab, gingen die
spielstarken Einheimischen als 5:1-Sieger vom Platz. Die Niederlage kam
allerdings erst in den Schlussminuten zustande. Bis dahin hatte sich
Auswahl um Daniel Engelhardt, Michael Brämer, Marc Kennel, Niklas
Hunsicker und Marcus Joyce gut gehalten. Torhüter Alexandro Mack hielt
schwerste Schüsse und war ein toller Rückhalt, angefeuert von allen
weiteren Teilnehmern, die außerhalb des Feldes für tolle Stimmung sorgten.
Im Mittelpunkt des christlichen Programms stand diesmal das Thema "Von
Saulus zu Paulus". Jeden Tag brachten die Mitarbeiter, in Form einer
"gespielten Andacht", den Kids einen neuen Wesenszug von Paulus näher.
Das steigerte die Spannung und die Konzentration. Integriert waren zudem
ein biblischer Stationenlauf und ein toller Gottesdienst, von Judith und
Jürgen Diehl geplant und durchgeführt. | |||||
| |||||
|
Ein absoluter Höhepunkt war das Las Vegas-Spiel, bei dem sich die Kids
sozial für die Gemeinschaft einsetzen, viele hätten dies noch länger tun
können als "nur" an einem Nachmittag. Leider waren auch zwölf Lagertage
etwas zu kurz. Die meisten JuPis und Mitarbeiter hätten zwei bis drei
weitere Lagertage vollzogen. Das bewies der Abschlussabend, wo manche
Träne offen floss oder heimlich verdrückt wurde. Zehn-Tage-Vermietungen sind inzwischen bei vielen Anbietern die Regel, weil viele Vereine und Organisationen ihre Sommerangebote über hauptamtliche Mitarbeiter gestalten und so mit Personalkosten rechnen müssen. Im Gegensatz dazu steht der CVJM Pirmasens, wo das Team ehrenamtlich aktiv ist. Auch aus diesem Grund hatten die Verantwortlichen um zwei weitere Miettage gekämpft und sie letztlich auch erhalten. |
|||||