CVJM-Festakt in der Kirche
Veranstaltungen zum 50jährigen Vereinsjubiläum gehen weiter
Der Christliche Verein Junger Menschen Pirmasens, einer der größten
Jugendverbände der Stadt, feierte am Freitag sein 50jähriges Bestehen. Wie es sich für einen
christlichen Verein gehört, beging man den Festakt in einer Kirche. Etwa 120 Mitglieder,
"Ehemalige" und Freunde des Vereins trafen sich in der Lukaskirche.
50 Jahre CVJM, das bedeutet auch 50 Jahre aktives Ehrenamt sowie unermüdlicher Einsatz bei der
Arbeit mit jungen Menschen und Kindern. Laut Michael Fuhrmann, dem ersten Vorsitzenden des
Vereins, spielte es dabei zu keiner Zeit eine Rolle, welcher Konfession die Mitglieder
angehörten. An erster Stelle stand stets das gemeinsame Erleben und Zusammensein - sei es bei
gemeinsamen Sommerfreizeiten, bei Konzerten oder Sportveranstaltungen.
In der Begrüßungsrede betonte Fuhrmann die zentrale Rolle des Glaubens. Er verleihe Stärke
und Zuversicht und habe in der Vergangenheit des öfteren geholfen, auch über schwierige
Situationen hinwegzukommen.
Mit Jesus Christus am Ruder habe man gefährliche Klippen umsegelt und auch in höchster Seenot
stets wieder den Hafen erreicht. Insbesondere lobte Fuhrmann den großen Stab an Mitarbeitern,
der sich seiner sozialen Verantwortung stets bewußt gewesen sei. Bürgermeister Joseph Krekeler
gratulierte dem Verein zum Jubiläum und brachte zum Ausdruck, daß der CVJM das beste Beispiel
dafür sei, daß sich "Glauben und Kirche auf der einen und Sport und Freizeitgestaltung auf der
anderen Seite nicht ausschließen müssen".
Neben weiteren Ansprachen langjähriger Mitglieder wurde im Zeitraffer die Vereinschronik
geschildert. Pantomimisch spielten Jugendliche die wichtigsten Ereignisse nach. Neben einigen
musikalischen Einlagen mit Querflöte und Gitarre gab ein eigens für den Abend
zusammengestellter Chor einige Lieder zum Besten. Wer den einstigen Hit "We are the world"
noch im Ohr gehabt hatte, dürfte sich über die gelungene Reproduktion gewundert haben,
bedenkt man doch, "daß die Beteiligten sonst allenfalls unter der Dusche singen".
Bericht aus der PZ vom 21. September 1998
mehr in der PZ
|