Juleica-Schulung

Auf zwanzig neue ehrenamtliche JuLeiCa-Träger können die Stadt Pirmasens und der Landkreis Südwestpfalz verweisen. Vor wenigen Tagen absolvierten diese den zweiten Teil des gemeinsamen Seminars von Kreisjugendpflege, Kreisjugendring und Stadtjugendring. Dieser fand über drei Tage im CVJM-Jugendgästehaus in der Maria-Theresien-Straße in Pirmasens statt. Verantwortliche Leiter des zweiteiligen Seminars, das erste wurde in der Jugendherberge Dahn initiiert, waren Kreisjugendpfleger Wolfgang Giessen und der Jugendreferent der protestantischen Gesamtkirchengemeinde, Manfred Vogel.

Den gesamten zweiten Seminarteil, den traditionsgemäß der Stadtjugendring organisiert, begleitete ein Serviceteam des CVJM Pirmasens. Der ehrenamtliche Jugendverband stellte nicht nur Referenten ab, sondern kümmerte sich als "Hausherr" auch um die Verpflegung im Jugendgästehaus und dies unentgeltlich. Auf dem Programm standen diesmal Fachbereiche wie Öffentlichkeitsarbeit, die Grundlagen von Kinder- und Jugendfreizeiten, Erlebnispädagogik, das Planspiel einer Wochenendfreizeit oder der Aufbau von Gruppenstunden. Natürlich gab es auch jede Menge Infos zur JuLeiCa selbst, oder Angaben über die Möglichkeiten der bundesweit anerkannten Card.

Manfred Vogel standen als Referenten Martina Fuhrmann, Michael Fuhrmann, Sven Greiner und Andreas Diel zur Verfügung. Um die Organisation kümmerten sich Helga Reinhard, Katrin Meyer und Christoph Reinhard. Die Teilnehmer, im Altersbereich bunt gemischt, kamen diesmal vorrangig aus der kirchlichen Jugendarbeit und dem Pirmasenser Jugendstadtrat. Etliche waren bis zum Zeitpunkt der Schulung noch überhaupt nicht aktiv im Jugendbereich und werden sich zukünftig einbringen, beispielsweise als Mitarbeiter der Freizeitangebote der Kreisjugendpflege im Sommer.

Als besondere Herausforderung für die Absolventen erwies sich der Planbereich für die Freizeit. Mehrere Stunden arbeiteten die Kleingruppen an ihrer Präsentation, die von den Referenten letztlich auf "Herz und Nieren geprüft wurden." Alle Gruppen waren erfolgreich, auch wenn immer wieder kleinere Korrekturen angebracht waren. Erstmals mussten die Teilnehmer sogar einen Lageretat für ihr Planspiel zusammenstellen. In der Praxis scheitern gut gemeinte Ideen oft an der mangelnden finanziellen Umsetzung.

Der Teamgeist war natürlich im Bereich der Erlebnispädagogik gefragt. Andreas Diel legte an der Kletterwand im Hof des Jugendgästehauses nicht nur Wert auf die Kletterkunst, sondern vor allem auf die Absicherung untereinander. Dieses Miteinander war anschließend auch gefragt als sich die jungen Leute über zwei, zwischen Bäumen gespannten Kletterseilen, bewegten sollten und dies ohne Hilfsmittel. Einige stießen dabei an ihre physische oder psychische Grenze. Spaß bereitete es aber allen, die sich der Herausforderung stellten.

Die Zukunft wird nun zeigen wie sich die neuen JuLeiCa-Träger im ehrenamtlichen Bereich engagieren. Neue Erfahrungen haben sicherlich, nach eigener Aussage, alle während der Schulung gemacht.


 

 
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letzte Änderung am : 18.05.2008, 18:00