Ehrenamtspreis für Pakt/Pack's |
|||||
|
Eine hohe Auszeichnung erfuhr der Pakt für Pirmasens am Samstag im Kurfürstlichen Schloss in Mainz. Die Pirmasenser Delegation um Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis wurde von Innenminister Karl Peter Bruch als Sieger des "landesweiten Ehrenamtspreises für herausragende Projekte der Kommunen 2009" ausgezeichnet. In ihrer Laudatio bezeichnete Jury-Sprecherin Ellen Wessinghage das Model als "Einzigartig!" und "Zukunftsweisend!". Für den Sieg erhält der "Pakt" ein Preisgeld von 5 000 Euro und was wohl noch wichtiger ist, die landesweite Anerkennung. |
|||||
|
|||||
|
55 Projekte rheinland-pfälzischer Kommunen nahmen an dem renommierten Wettbewerb teil, bei dem insgesamt 15 000 Euro vergeben werde. Der Pakt für Pirmasens wurde von der dreiköpfigen Jury mit deutlichem Abstand auf Platz eins gesetzt, sehr zur Überraschung der anwesenden Pirmasenser. Die Delegation wurde von OB Dr. Bernhard Matheis und Pakt-Koordinator Alois Bold angeführt. Mit in die Landeshauptstadt waren zudem 16 Vertreter der einzelnen Pakt-Projekte gefahren, darunter sieben Mitarbeiter der "Pack‘s-Kinderfreizeit". Das letztendlich sogar ein Sieg bei der sechsten Vergabe des kommunalen Ehrenamtspreises herausspringen könnte, damit hatte keiner gerechnet. So war die Begeisterung der Pirmasenser, darunter auch sieben CVJM-Mitarbeiter, im gut gefüllten Forstersaal des Kurfürstlichen Schlosses, besonders groß. Bereits in seiner Begrüßung ließ Staatsminister Karl Peter Bruch keinen Zweifel daran, wie wichtig der Ehrenamtspreis der Landesregierung ist. "Bürgerschaftliches Engagement leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur zukunftsgerechten Entwicklung unserer Kommunen. Engagierte Bürger gestalten und reformieren das Gemeinwesen aus allen gesellschaftlich relevanten Ebenen", so der Minister. Die gute Resonanz beweist ihm, dass der Wettbewerb zur wichtigen Fördermaßnahme des Landes Rheinland Pfalz geworden ist. |
|||||
|
|||||
|
Ellen Wessinghage, einstige Weltklasse-Leichtathletin mit Olympia-Erfahrung und jetzige Vize-Präsidentin des Landessportbundes, musste sich die Vorzüge des Pirmasenser Projektes gar auf einem Blatt aufzeichnen, "so viele tolle Möglichkeiten bietet der Pakt für Pirmasens". Sie stellte den Wettbewerb nochmals vor und bezeichnete alle teilnehmenden Projekte als förderungswürdig und die vielen ehrenamtlich Mitwirkenden als "Vorbilder in unserer Gesellschaft". Als Ellen Wessinghage etwas später den zweiten Platz vorstellte, jubelten auch die Pirmasenser. Denn zu diesem Zeitpunkt war klar, der Pakt für Pirmasens belegt den ersten Platz. Sogar Dr. Bernhard Matheis hielt es kaum noch auf seinem Platz. Bei der Ehrung ließ es sich Innenminister Bruch nicht nehmen, nochmals die Vorzüge herauszustellen. "Alleine die Kinderfreizeit "Pack‘s im CVJM Jugendgästehaus mit ihrem hohem pädagogischem Anspruch hätte große Siegeschancen beim Wettbewerb gehabt". Motivierend für alle Bürger sei die Tatsache, dass auch in einer größeren Stadt ein solches Netzwerk funktionieren kann. Stellvertretend für die Mitarbeiter der Kinderfreizeit und den Pakt überreichte Michael Fuhrmann dem Innenminister ein Ringbuch mit "Überlebensadressen", dass sich die Kinder während der Freizeit selbst zusammengestellt haben. Das fand Karl Peter Bruch so wichtig, dass er Fuhrmann aufforderte die Freizeit am Mikrophon allen Anwesenden kurz vorzustellen. Anschließend kam der Pirmasenser OB zu Wort und bedankte sich bei Jury und Publikum. "Dieser Preis ist nicht nur Inspiration und Anerkennung für die Mitwirkenden, sondern zugleich Ansporn für alle Pirmasenser, die es sowieso verstehen, sich aktiv mit ihren Problemen auseinander zu setzen". |
|||||
|
|||||
|
Beim anschließenden Plausch erfuhren die Pirmasenser weiteres Lob, diesmal von den Vertretern der weiteren Projekte, die sich neidlos vom Pakt begeistert zeigten und diesen "als würdigen Sieger" anerkannten. Im PZ-Gespräch stellte Dr. Bernhard Matheis klar wie überraschend der Sieg auch für ihn kam. Selbst Pakt-Koordinator Alois Bold, der die Ausschreibung auf den Weg brachte, hat mit diesem Erfolg nicht gerechnet: "Es war ja schon toll das wir zu den besten fünf Projekten gehörten". Oberbürgermeister Matheis erkennt die Wichtigkeit auch in der öffentlichen Wahrnehmung und erklärt: "Diese positiven Schlagzeilen werden natürlich überall im Land registriert. Der Sieg ist zugleich verdientes Lob für alle Beteiligten, gerade Ehrenamtliche benötigen ab und an auch einmal öffentliches Lob für ihr Bemühen. Eine ideelle Unterstützung darf nicht ausbleiben und diese haben wir heute sicherlich erfahren". Gelesen in der PZ |
|||||
|
letzte Änderung am : 22.01.2010, 20:00 |