"XXL - Run to You" |
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Sieben Stunden Jugendkultur pur, eine gelungene Premiere, tolle Stimmung auf dem Gelände der Paulus-Kirchengemeinde und trotzdem ist es nicht sicher, ob die XXL-Version des ersten "Run to You"-Jugendfestivals eine Neuauflage findet. Rund 300 Fans versammelten sich beim Konzert von "Echtzeit" vor der Open-Air-Bühne, über 400 Menschen besuchten das Festival generell. Einziges Manko: Der Unfall bei Wakol-Chemie sorgte für kurzfristige Veränderungen im Ablaufplan. Stellvertretend für das Vorbereitungsteam von evangelischer Allianz, evangelischer Jugend, protestantischem Dekanat und CVJM spricht Dorothea Mang von einer gelungenen Premiere. "Es war vor allem die tolle Festival-Atmosphäre, die beeindruckte. Mit der Besucherzahl können wir zufrieden sein. Die Erwartungen wurden leicht übertroffen, auch wenn grundsätzlich natürlich immer noch ein wenig mehr geht. Ob es zur Neuauflage kommt, müssen wir im Team besprechen, denn es erfordert einen hohen Arbeitsaufwand um eine Veranstaltung dieser Dimension zu planen und durchzuführen. Grundsätzlich wollen wir aber schon", erzählt sie im PZ-Gespräch. |
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Eine finanzielle Frage ist es keine, denn "Run to You XXL" war über Spenden abgesichert und garantierte so den freien Eintritt. Der persönliche Höhepunkt für Dorothea Mang und für viele Besucher war der stimmungsvolle Auftritt von "Echtzeit". Die musikalischen Gigs kamen bei den zumeist jugendlichen Besuchern gut an. Einen ausführlichen Bericht über die Konzerte auf drei verschiedenen Bühnen, finden PZ-Leser auf der JuPi-Seite am Mittwoch. Weniger populär waren die "Sonderangebote" wie Kletterwand oder "Stay and Pray"-Zelt. Hier müssen die Organisatoren einen Weg finden diese besser zu integrieren. |
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Für Dorothea Mang war der "gute Geist" spürbar "wie schon in der tollen Vorbereitungsphase, in der alle an einem Strang zogen. Die große Bandbreite unseres Glaubens wurde nicht nur in den musikalischen Angeboten wiedergespiegelt, sondern bei der Jugendfete generell. Glaubensstile in unterschiedlichster Form wurden präsentiert". Das beeinflusste die Stimmung sehr positiv, beispielsweise kam es über die gesamte Zeit hinweg zu keinen störenden Vorfällen wegen Alkoholkonsums. Dieser blieb dem Fest einfach fern und wurde auch nicht vermisst. |
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Der abschließende Gottesdienst im Freien, am 2 Uhr in der Nacht, musste kurzfristig in die Pauluskirche verlegt werden. Die Empfehlung dazu kam von der Polizei, zu unsicher war die Situation wegen des Unfalls bei Wakol-Chemie. Ein richtiger Entschluss. Wenig später vermeldeten, zum Glück wenige Besucher oder Bandmitglieder, Kopfschmerzen oder etwas stärkere Atembeschwerden. Trotzdem litt die Veranstaltung darunter. Einige hatten sich auf den Jugendgottesdienst am Lagerfeuer sehr gefreut und gingen nach Bekanntgabe der Verlegung nach Hause. Immerhin 60 Besucher nahmen am Jugendgottesdienst in der Pauluskirche teil. |
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Als "herausragend" empfanden viele die Konzerte im, mit viel Fantasie zur Lounge umdekorierten, kleinen Saal im CVJM-Haus. Selbst Vollblut-Musiker Andreas Rauth von "Jazz N" war von dieser "Kaffeehaus ähnlichen" Atmosphäre durchaus angetan. CVJM-Insider behaupteten gar, dass nach 24 Jahren "der Raum endlich seine wahre Bestimmung" gefunden hätte. |
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Gelesen in der Pirmasenser Zeitung |
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letzte Änderung am : 12.06.2010, 13:00 |